Rinderfilet Nährwerte im Überblick

Das Rinderfilet ist ein besonders zartes Fleischstück. Es ist aber nicht nur schmackhaft, sondern enthält auch eine Reihe von Nährstoffen, die es zu einem wichtigen Bestandteil der täglichen Ernährung machen. Einweiß, Fett und Vitamine – Rinderfilet hat so einiges zu bieten. Wir geben Ihnen einen Überblick.

Rinderfilet Nährwerte

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Der Eiweißgehalt von Rinderfilet

Wer mehr über das Rinderfilet und seine Nährwerte wissen möchte, sollte mit dem Eiweißgehalt beginnen, denn dieser spielt in der menschlichen Ernährung eine ganz besondere Rolle. Eiweiß besteht aus Aminosäuren, die der Mensch zum Teil selbst herstellen kann. Neun der insgesamt 20 Aminosäuren vermag der Mensch jedoch nicht selbst zu produzieren. Es handelt sich dabei um so genannte essenzielle Aminosäuren, die der Mensch mit der Nahrung aufnehmen muss. Das Rinderfilet gehört zu den Nahrungsmitteln, die alle neun essenziellen Aminosäuren enthalten

Zusätzlich spielt die biologische Wertigkeit eine Rolle. Diese beträgt beim Hühnerei 100. Liegt der Wert darüber, ist das Eiweiß höherwertig, liegt er darunter, ist es weniger wertvoll. Der Wert gibt an, wie viel körpereigenes Eiweiß aus der entsprechenden Menge Eiweiß der Nahrungsquelle gewonnen werden kann. Das Protein des Rinderfilets hat eine biologische Wertigkeit von 92. Dieser Wert ist sehr hoch, kann aber durch die Kombination mit bestimmten Lebensmitteln noch gesteigert werden. So ergibt zum Beispiel die Kombination von Rindfleisch mit Gelatine eine noch höhere Wertigkeit.

 

Der Fettgehalt des Rinderfilets

Im Vergleich zum Eiweiß ist der Fettgehalt sehr gering, er beträgt nur 4 Gramm pro 100 Gramm Rinderfilet. Das macht das Lebensmittel nicht nur sehr gesund, sondern auch kalorienarm, denn Fett liefert 9,3 Kilokalorien pro Gramm (Eiweiß dagegen nur 4,1 Kilokalorien). Das Rinderfilet stammt in der Regel von Jungbullen, die im Alter von 18 Monaten geschlachtet werden. Es hat noch wenig Fett angesetzt und wenn doch, wird es vom Metzger entfernt. Das Fett besteht zu gleichen Teilen aus gesättigten und ungesättigten Fettsäuren. Besonders die gesättigten Fettsäuren (Palmitinsäure, Ölsäure und Stearinsäure im Rindfleisch) helfen bei der Verdauung von fettlöslichen Vitaminen und wirken sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus.

Cholesterin ist auch in Rinderfilet in nicht unerheblichen Mengen enthalten, wenn auch aufgrund des geringen Fettgehalts weniger als in anderen Fleischsorten. Der Körper reguliert den Cholesterinspiegel im Blut selbst, sodass sich gesunde Menschen keine Sorgen machen müssen. Erst wenn der Wert zu hoch ist und eine Stoffwechselstörung vorliegt, muss die Cholesterinzufuhr reduziert werden.

 

Keine Kohlenhydrate im Rinderfilet

Die Kohlenhydrate als dritte Nährstoffgruppe sollen hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt werden. Rinderfilet enthält wie alle Fleischsorten keine Kohlenhydrate. Wer sich also kohlenhydratarm ernähren möchte, sollte zum Rinderfilet greifen.

 

Der Vitamingehalt von Rinderfilet

Rinderfilet enthält vor allem die wichtigen Vitamine B3 und B6, in geringen Mengen auch Vitamin B5.

Vitamin B3, auch Niacin genannt, spielt vor allem bei der Verdauung eine wichtige Rolle. 100 Gramm Rinderfilet enthalten 4600 Mikrogramm. Bei einer empfohlenen Tagesdosis von 15000 Mikrogramm kann der Verbraucher mit 326 Gramm ausreichend Niacin zu sich nehmen. Niacin ist besonders wichtig für die Energieversorgung des Körpers. Ein Mangel an Niacin macht sich durch Schwächegefühl und Hautentzündungen bemerkbar. In schweren Fällen sind sogar neurologische Störungen möglich.

Vom Vitamin B6 enthält Rinderfilet 500 Mikrogramm pro 100 Gramm. Dieses Vitamin ist an über 100 chemischen Reaktionen im Körper beteiligt. Diese beeinflussen den Fettstoffwechsel, das Immunsystem und die Bildung von Botenstoffen, die für das Nervensystem wichtig sind. Ein Vitaminmangel äußert sich zum Beispiel durch Entzündungen im Rachenraum, aber auch durch Hautausschläge. Bei starkem Mangel können sogar Taubheitsgefühle in Händen und Füßen sowie Blutarmut auftreten.

Vitamin B5 oder Pantothensäure ist die Vorstufe des Coenzyms A, das unter anderem für die Energiegewinnung im Körper, den Auf- und Abbau von Aminosäuren, die Hormonbildung, die Wundheilung und vieles mehr verantwortlich ist.

 

Mineralstoffe im Rinderfilet

Besonders hervorzuheben ist der hohe Eisengehalt, der im Rinderfilet bei 3,1 Milligramm pro 100 Gramm liegt. Eisen ist wichtig für die Bildung von Hämoglobin. Das ist der rote Blutfarbstoff, der den Sauerstoff zu den Körperzellen transportiert. Ein weiterer wichtiger Mineralstoff ist Zink, das für viele Stoffwechselreaktionen im Körper verantwortlich ist. Viele Enzyme benötigen Selen, das ebenfalls in Rinderfilet vorkommt.

 

Fazit: Rinderfilet ist gesund und nährstoffreich

Rinderfilet ist nicht nur ein sehr schmackhaftes Fleisch, es enthält auch eine ganze Reihe wichtiger Nährstoffe, Vitamine und Mineralien. Für viele Menschen ist es ein Festtagsessen und sollte es auch bleiben. Wer jedoch einmal ein gut zubereitetes Rinderfilet probiert hat, wird sicher Anlässe finden, dieses nährstoffreiche Gericht öfter zu genießen.

 

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